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Leipziger Sehenswürdigkeiten
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Altes Rathaus
Mit 90 Metern Seitenlänge ist es, an der Ostseite des Marktes gelegen,
nicht zu übersehen. Besonders sehenswert: der Verkündungsbalkon, der von
den Ratsherren und dem Turmbläser genutzt wird.
Der Turm beherbergt einen 43 mal 11 Meter großen Festsaal, der früher
als Gerichtssaal diente. 1905 zog die damalige Stadtverwaltung in das
Neue Rathaus. Seit 1909 ist im Alten Rathaus das Stadtgeschichtliche
Museum untergebracht. Mit 500.000 Ausstellungsstücken ist es eines der
größten Museen seiner Art. |
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Mädler Passage
Die Mädler-Passage ist eine der wenigen erhalten gebliebenen Passagen
und mit Auerbachs Keller wohl auch die bekannteste in Leipzig.
Die prachtvolle Passage der Messestadt ist ein Einzelhandels-,
Restaurations- und Dienstleistungskomplex.
Das Grundstück war ursprünglich mit dem Gebäudekomplex von Auerbachs
Hof bebaut, dessen Geschichte bis ins Jahr 1530 zurückreicht. Am 1.
Januar 1911 wurde Auerbachs Hof sowie ein benachbartes Grundstück an den
Koffer- und Lederfabrikanten Anton Mädler verkauft. Dieser ließ
sämtliche Gebäude abreißen und von 1912 bis 1914 das Messehaus
Mädlerpassage nach Plänen des Architekten Theodor Kösser errichten.
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Weiterführende Links
Coffe-Baum |
Arabischer Coffee Baum
Dort wo sich Barfußgäßchen und kleine
Fleischergasse treffen, steht Deutschlands ältestes Kaffeehaus. Der
Arabische Coffee Baum.
Seit 1711 wird hier nachweislich der Sachsen
liebstes Getränk ausgeschenkt. Seinem Namen erhielt das Haus von der
Plastik, die über der Tür angebracht ist und einen Türken in Lebensgröße
zeigt, wie er einem Putto ein Schälchen Kaffee reicht. Leider ist der
Bildhauer dieser schönen Sandsteinplastik unbekannt geblieben. Einer
Legende zufolge nach, hatte August der Starke eine Liaison mit der
Wirtin Johanna Elisabeth Lehmann und aus dank dafür soll er die Plastik
gestiftet haben. Aber nicht nur Staatsoberhäupter tranken hier ihren
Kaffee auch allerlei Künstlervolk besuchte das Lokal regelmäßig. Ob
Goethe, Bach, Robert Schumann oder Napoleon, wer nach Leipzig kam,
besuchte den arabischen Coffee Baum . |
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Augustusplatz
Der Augustusplatz zählt zu den größten Plätzen Deutschlands.
Nach 1990 wurde er umgestaltet und rekonstruiert. Neben der Oper und dem
Gewandhaus schmücken auch die spätklassizistische Hauptpost und der
Mendebrunnen den Platz.
Mit 40.000 Quadratmetern ist der Augustusplatz - verglichen mit anderen
bekannten Plätzen Europas - ungewöhnlich groß. Er ist nach dem Abbruch
des Grimmaischen Tores im Jahre 1831 entstanden und wurde nach König
Friedrich August I. benannt. Die Bebauung erfolgte im 19. Jahrhundert
durch den berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel. Die Bauten sind
jedoch nach dem Luftangriff am 4. Dezember 1943 zerstört worden.
1945 wurde der Platz in "Karl-Marx-Platz" umbenannt. Seit 1990 heißt er
wieder "Augustusplatz". Heute ist der Platz ein städtebauliches Ensemble
mit dem Universitäts-Komplex und dem Neuen Gewandhaus. Davor steht der
Mendebrunnen, direkt gegenüber befindet sich das Opernhaus.
Eine Tiefgarage mit mehr als 1.000 Plätzen unter dem Augustusplatz wurde
1998 geschaffen, auch der Platz wurde völlig neu gestaltet.
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